Aktuelle Tarifverhandlungen: RSAG hofft auf Einigung am Verhandlungstisch

Gegenwärtig verhandelt der Kommunale Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern auch im Auftrag der Rostocker Straßenbahn AG mit der Gewerkschaft ver.di über die Gehälter für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft fordert Lohnerhöhungen zwischen 15 bis 20 Prozent innerhalb eines Jahres. „Diese Forderungshöhe können wir weder vor dem Hintergrund der aktuellen Entgelte noch im Verhältnis zur Inflationsrate nachvollziehen. Für die RSAG würden allein daraus Kostensteigerungen von 4,4 Millionen Euro pro Jahr folgen. Das ist durch die Stadt Rostock nicht finanzierbar und würde direkte Auswirkungen auf unsere Fahrpreise und Angebote sowie unsere zukünftige Stellung im Wettbewerb haben“, erklärt RSAG-Vorstand Yvette Hartmann.

Die Arbeitgeber bieten eine Lohnsteigerung von 4,4 Prozent in zwei Jahren an, die den finanziellen Möglichkeiten der Unternehmen gerade noch gerecht wird. Dies erfolgt auch mit Blick auf die noch in diesem Jahr anstehenden Verhandlungen zum Manteltarifvertrag, der Regelungen zu Urlaub und Arbeitszeit enthält. Diese Verhandlungen werden voraussichtlich weitere Kostensteigerungen zur Folge haben. Die Gewerkschaft lehnt das Arbeitgeberangebot ab.  

Es ist bereits zu Streiks gekommen und weitere können aktuell nicht ausgeschlossen werden. „Wir haben dafür kein Verständnis und bedauern die Einschränkungen, die unsere Fahrgäste in Kauf nehmen müssen. Die Betriebsfortführung wird uns seitens der Gewerkschaft im Streikfall unmöglich gemacht“, kritisiert RSAG-Vorstand Jan Bleis. „Wir bemühen uns um rechtzeitige Informationen. Leider erfolgen die Ankündigungen der Streiks durch die Gewerkschaft in der Regel viel zu spät, so dass eine Information rechtzeitig am Vortag oft nicht möglich ist. Wir bitten die Fahrgäste auch hierfür um Verständnis“.

 

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