Datenschutzerklärung für Abonnementverträge

Datenschutzbestimmungen im Rahmen des ABO-Verfahrens für Monatskarten.

RSAG arbeitet im Auftrag des VVW

Die RSAG arbeitet im Auftrag des VVW. Im Rahmen dieser Beauftragung ist die RSAG berechtigt, die ihr im Antrag übermittelten Kundendaten zum Zweck der Vertragserfüllung gemäß Art.6 Abs.1 (b) DSGVO und zur Wahrung berechtigter Geschäftsinteressen gemäß Art.6 Abs.1 (f) DSGVO zu verarbeiten, zu speichern und zu nutzen. Die Verarbeitung beruht auf der Einwilligung der betroffenen Person. Die betroffene Person hat das Recht, ihre Einwilligung jederzeit schriftlich zu widerrufen. Mit dem Widerruf endet der Vertrag. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird nicht berührt. Zur Wahrung berechtigter Geschäftsinteressen nach Art.6 Abs.1 (f) DSGVO wird bei neuen Abonnement-Verträgen eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Bei negativem Bescheid erfolgt kein Vertragsabschluss.

Nachfolgend informieren Sie gemäß Art. 13, 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Datenverarbeitung im Rahmen des Abonnementsverfahren

1. Identität des Verantwortlichen

Rostocker Straßenbahn AG
Hamburger Str. 115
18069 Rostock
Vertretung durch den Vorstand: Frau Yvette Hartmann und Herrn Jan Bleis
Amtsgericht Rostock HRB 074

2. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Rostocker Straßenbahn AG
Hamburger Str. 115
18069 Rostock
E-Mail: datenschutzrsag-onlinede

3. Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlage

Die Datenverarbeitung erfolgt zum Zweck der Vertragsabwicklung von Abonnement-Verfahren (ABO). Hier arbeitet die RSAG im Auftrag der Verkehrsverbund Warnow GmbH. Weiterer von der RSAG verfolgter Zweck der Datenverarbeitung ist die Erhebung und Überwachung der Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes gemäß der Beförderungsbedingungen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Erfüllung eines Vertrags mit der betroffenen Person erforderlich, da diese eine Zahlungsverpflichtung einschließt. Dies betrifft auch die notwendigen Angaben, die zur Befriedigung der Kundenanliegen benötigt werden, welche im Vertriebssystem der RSAG bearbeitet werden. Darüber hinaus ist die Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung unserer berechtigten Geschäftsinteressen erforderlich.

4. Datenkategorien und Datenherkunft

Wir verarbeiten nachfolgende Kategorien von Daten: Stammdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Bankverbindungen, Zahlungsinformationen. Die Datenerhebung erfolgt bei der betroffenen Person. Zur Wahrung berechtigter Geschäftsinteressen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wird bei neuen Abonnement-Verträgen eine Bonitätsprüfung bei unserem vertragsgebundenen Inkassounternehmen durchgeführt.

5. Empfänger der Daten

Eine Weitergabe der personenbezogenen Daten an Dritte ohne Zweckbindung gemäß Punkt 3 findet nicht statt.
Im Rahmen der Abwicklung der Abonnement-Verträge erfolgt bei Bedarf eine Übergabe der personenbezogenen Daten an unseren vertragsgebundenen Dienstleister zum Zweck der Erstellung von Tickets und Kundeninformationen.
Die bargeldlosen Zahlungen in unseren Kundenzentren und an den Fahrausweisautomaten werden durch unseren vertragsgebundenen Dienstleister abgewickelt.
Zur Durchführung des Forderungsmanagements, d.h. Vorbereitung des gerichtlichen Mahn- bzw. Klageverfahrens sowie Zwangsvollstreckungsverfahren u. ä., erfolgt die Datenübermittlung an unser vertragsgebundenes Inkassounternehmen.
Eine Übermittlung personenbezogener Daten an Drittstaaten erfolgt nicht und ist nicht geplant.

6. Dauer der Speicherung/Löschung

Der Gesetzgeber hat vielfältige Aufbewahrungspflichten und -fristen erlassen. Nach Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht. Sofern Daten hiervon nicht berührt sind, werden sie gelöscht, wenn die unter Punkt 3 genannten Zwecke wegfallen.

7. Rechte der betroffenen Person

Dem Betroffenen stehen bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte nach Art. 15 bis 22 DSGVO zu: Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, auf Datenübertragbarkeit.

Außerdem steht dem Betroffenen nach Art. 14 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 21 DSGVO ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung zu, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht.

8. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Der Betroffene hat gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei der Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn er der Ansicht ist, dass die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.