Unternehmen 02.06.17: Podiumsdiskussion der Richard-Siegmann-Stiftung am 13. Juni, Thema "Kinderarmut"

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen am 13. Juni ins Max-Samuel-Haus.

Zum dreizehnten Mal verleiht die Richard-Siegmann-Stiftung am 28. November 2017 die Richard-Siegmann-Medaille an Bürger oder Projekte unserer Stadt, die sich in besonderer Weise für die Entwicklung der Bürgergesellschaft, in einem jeweils vom Kuratorium der Stiftung bestimmten thematischen Umfeld, engagieren. In diesem Jahr wurde das Thema „Kinderarmut“ ausgewählt.

 

Mit der Richard-Siegmann-Medaille 2017 (3.000 Euro Preisgeld) und weiteren Förderpreisen sollen in diesem Jahr Unternehmen, Institutionen, Vereine, Netzwerke oder Personen ausgezeichnet werden, die sich auf diesem Gebiet engagieren.  Neben realisierten Projekten können auch Ideen und Konzepte eingereicht werden, deren Umsetzung noch geplant oder nicht abgeschlossen sind.

 

Traditionell führen wir in Vorbereitung der Ausschreibung eine Podiumsdiskussion zum Thema durch. Hier sollen Fragen und Ideen zum Thema Kinderarmut diskutiert werden.

 

„Kein Kind muss in Deutschland hungern. Es gibt wirksame Sicherungen. Doch Kinderarmut ist mehr als Hunger. Für mehr als 20 Prozent der Kinder gibt es keine gleichberechtigte soziale Teilhabe. Über Entwicklungs- und Bildungschancen entscheiden oftmals Herkunft und Geldbeutel der Eltern. Diese Kinder haben weniger Chancen im Sport, in der Musik, im Lernen und in der Vorbereitung auf das künftige Leben. Sie lernen keine ausgewogene Ernährung und ihre Gesundheit ist gefährdeter.

 

All das ist in unserem Land, in unser Stadt trauriger Alltag. Besonders betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden, in Patchwork-Familien, unbegleitete Minderjährige, Kinder aus sozial schwachen oder Flüchtlingsfamilien. Sie drohen frühzeitig „aus dem System“ zu fallen. Zwar hat der Bund das“ Bildungs- und Teilhabepaket“ ins Leben gerufen, aber Unwissenheit und bürokratische Hürden behindern seinen breiten Einsatz. Auch in unserer Stadt herrscht ein krasser Gegensatz zwischen Kindern, die umsorgt und gefördert werden, und Kindern, die weniger Chancen haben.“ So steht es im Ausschreibungstext der Richard-Siegmann-Stiftung.

 

Die Siegmann-Stiftung möchte 2017 das Thema Kinderarmut in der Stadtgesellschaft diskutieren. Sie will beispielgebende Projekte und Aktionen aufspüren, ermutigen und befördern, die sich in Rostock gegen Kinderarmut engagieren. Die Stiftung möchte sensibilisieren: Kinder sind Zukunft! Kinderarmut ist ein gesellschaftlicher Notstand, der uns alle angeht.

 

Daher laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein zu einer Podiumsdiskussion

am 13. Juni 2017 um 18:00 Uhr ins

Max-Samuel-Haus, Schillerplatz 10, 18055 Rostock

 

Mit dem Moderator Carsten Klehn diskutieren gemeinsam

 

  • Frau Barbara Genschow, Geschäftsführerin WIMES,
  • Herr Dr. Reis, Leiter der Abteilung Forschung (Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter),
  • Herr André Knabe (M.Sc.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie/Makrosoziologie am Institut für Soziologie und Demographie der Universität Rostock,
  • Frau Kathrin Herold, Familienhebamme.

 

Anträge für die Richard-Siegmann-Medaille und für die weiteren Förderpreise können formlos bis zum 30.09.2017 bei der Stiftung eingereicht werden. Auslobung, Bewertungskriterien und Anschrift finden Sie auf www.siegmann-stiftung.de.

 

Jochen Bruhn

Vorstandsvorsitzender

der Richard-Siegmann-Stiftung

Pressesprecherin

Beate Langner

T: 0381 802 1020

F: 0381 802 2101

M: b.langner@rsag-online.de

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