Unternehmen 02.12.16: Rostock ging auf Spendenfahrt:

Drei Vereine freuen sich über finanzielle Unterstützung

Wer Gutes tut und sich dabei in besonderem Maße für Rostock und seine Mitmenschen engagiert, verdient besondere Unterstützung. Aus diesem Grund ging die Rostocker Straßenbahn AG gemeinsam mit den Rostocker Bürgerinnen und Bürgern im November auf Spendenfahrt zur Unterstützung von sozialen Projekten.

 

Die Rostocker haben abgestimmt

Für jeden Fahrgast, der vom 7. bis 13. November 2016 mit den Linien 1, 5 und 25 unterwegs war, spendet die RSAG 1 Cent. Wer soll dieses Geld bekommen? Gemeinnützige Projekte und Rostocker Vereine konnten sich dafür online bewerben. Letztendlich waren es 42 Vereine, die sich für die Aktionsspende bewarben. Unter allen Bewerbungen wählte die RSAG 12 Projekte aus, die sich für die Hansestadt Rostock sozial engagieren. Zwei Wochen hatten die Rostockerinnen und Rostocker Zeit, über die eingegangenen Projekte abzustimmen.

 

Finanzielle Unterstützung kommt drei Rostocker Projekten zugute

Rund 3.000 Leute beteiligten sich an der Online-Abstimmung, dann standen die Gewinner fest: Die Universitätsmedizin Rostock mit ihrem Projekt „Kids Med Akademie“, der Fischkutter – Jugend- und Begegnungsstätte e.V. und das Rostocker Freizeitzentrum mit ihrer „Kinderstadt-Rostock“ erhielten die meisten Stimmen.

 

Mit großer Spannung wurde die Spendensumme abgefragt

468.089 Fahrgäste konnten in der besagten Woche auf den Linien 1, 5 und 25 gezählt werden. Somit wurden also 4.681 Euro „erfahren“, die die RSAG auf 4.800 Euro aufrundet. Die drei Gewinner-Projekte freuen sich nun jeweils über 1.600 Euro.

Die Übergabe der Spendenschecks erfolgte in gemütlicher Runde im Sternenzelt auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt. „Respekt für das große ehrenamtliche Engagement der vielen Vereinsmitglieder: Die Projekte aller drei Vereine bieten wertvolle Unterstützung und helfen direkt an Ort und Stelle. Wir bedanken uns bei allen Fahrgästen, die diese Spendengelder mit erfahren haben. Das Geld fließt direkt in die Projektarbeit der einzelnen Vereine“, freuen sich die RSAG-Vorstände Jan Bleis und Michael Schroeder über die gelungene Aktion.

Die drei Gewinner-Vereine der Spendenfahrt freuen sich über jeweils 1.600 €

Die drei Gewinner-Vereine: Rostocker Freizeitzentrum e.V., Fischkutter – Jugend- und Begegnungsstätte e.V. und Universitätsmedizin Rostock (Foto J. Kloock)

 

Kurze Vorstellung der Gewinner-Projekte

 

Universitätsmedizin Rostock, Projekt „Kids-Med-Akademie“:

Die Kids-Med-Akademie ist ein umfangreiches Schulungs-, Aufklärungs- und Präventionsprojekt der Universitätsmedizin Rostock mit den Schwerpunkten Gesundheitserziehung und Medizin für alle Altersklassen vom 3. bis 18. Lebensjahr. Jährlich besuchen circa 2000 Kinder die Projekte, zu denen zum Beispiel das Teddybärkrankenhaus, „Tommy nicht allein“, Playmobilkrankenhaus oder das Kinderwiederbelebungsprojekt gehören.

 

Fischkutter - Jugend- und Begegnungsstätte e. V.,

Projekt „Fischkutter in Rostock-Toitenwinkel“:

Der Fischkutter befindet sich in Rostock-Toitenwinkel, einem sozialen Brennpunkt, indem es für viele Kinder, Jugendliche und Familien keine Chancen-Gerechtigkeit gibt. Seit 20 Jahren kümmert sich der Fischkutter als Verein um die Menschen und ist eine der sozialen Säulen des Viertels. Das zentrale Projekt ist dabei ein tägliches Mittagessen für Schulkinder und Hausaufgabenbetreuung. Darüber hinaus gibt es an jedem Schultag offene Angebote und in den Schulferien besondere Aktionen wie zum Beispiel Kindercamps.

 

Rostocker Freizeitzentrum e. V., Projekt „Kinderstadt-Rostock“:

Die Kinderstadt-Rostock ist ein fortlaufendes ganzjähriges Beteiligungsprojekt, ohne zeitliche Begrenzung, mit regelmäßigen Angeboten und bedarfsorientierten Aktionen für Kinder aus ganz Rostock. Die Kinderstadt ermöglicht ihnen, mit anderen Kindern zusammen Demokratie zu erleben und verschiedene Berufe aus erster Hand kennen zu lernen und einige selbst auszuprobieren. Frühzeitige Orientierung auf regionale Berufe, die Darstellung von Zusammenhängen von Bildung, Arbeit, Produktion, Lohn, Verkauf, Freizeit, Kultur und Konsum sind wichtige Ziele der Kinderstadt.

Pressesprecherin

Beate Langner

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