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Werbung für den Klimaschutz - Klimaschutzkampagne der RSAG  |  29.12.2009: Fahrgasterhebung in Bussen und Bahnen  |  29.12.09: Korrekturfahrplan gilt ab 4.1.2010  |  28.12.09: RSAG–Busse und Bahnen in der Silvesternacht 2009/2010  |  27.12.2009: Linien 5 und 6 mussten umgeleitet werden  |  21.12.09: Mit der RSAG zum ZooErlebnis im Winterwald  |  21.12.09: RSAG-Linien in den Ferien und über Weihnachten  |  17.12.09: Kurzfristige Fahrplananpassung am 18. und 19.12.2009  |  04.12.09: Umleitung der Buslinien 22 und 23  |  26.11.09: Mit dem Traditionswagen der RSAG durch den Advent  |  25.11.2009: Prof. Neßelmann neuer Aufsichtsratsvorsitzender  |  24.11.09: Verkaufsoffener Sonntag im Ostseepark Sievershagen am 29. November 2009  |  24.11.09: Zusätzliche Busse und Bahnen in der Vorweihnachtszeit  |  24.11.2009: Neue Bushaltestelle in der Dethardingstraße  |  23.11.09: Pressemitteilung der Richard-Siegmann-Stiftung  |  20.11.2009: Am 22./23.11.09 Umleitung auf der F2  |  20.11.09: Bushaltestellen Parkstraße werden vorübergehend verlegt  |  12.11.09: Verkehrsunfall  |  09.11.09: Tatra-Straßenbahn erinnert an den Mauerfall vor 20 Jahren  |  04.11.09: Verkaufsoffener Sonntag im Ostseepark Sievershagen  |  04.11.09: Schienenersatzverkehr am Wochenende zwischen Neuem Friedhof und Doberaner Platz  |  30.10.2009: Aufhebung der Bushaltestelle Am Bagehl in Richtung Hauptbahnhof  |  22.10.2009: Halbseitige Sperrung Dethardingstraße – Umleitung auf den Linien 24, 25, 27 und F2  |  21.10.2009: Neue Haltestelle und neue Busspur am Steintor  |  20.10.09: 52 Bewerbungen für Richard-Siegmann-Medaille eingegangen  |  03.10.2009: Störungen am 3. Oktober im Straßenbahnverkehr  |  30.09.2009: Verkaufsoffener Sonntag im Ostseepark und Änderung auf Linie 18 ab 5. Oktober 2009  |  22.09.09: Tag der Mobilität  |  17.09.09: Schülerprojekttage im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche  |  15.09.09: Sperrung der Gleisüberfahrt Schweriner Straße am Wochenende  |  15.09.2009: Öffnungstag im depot12  |  04.09.09: Schienenauswechslung im Bereich Holbeinplatz  |  01.09.2009: Neuer Abschnitt Fahrleitungssystemänderung  |  26.08.09: Wechsel Jahresfahrplan 2009 / 2010 zum 30. August  |  25.08.2009: Schwerer Verkehrsunfall mit Bus  |  31.07.09: Straßenbahnen und Busse zur Marathonnacht  |  30.07.09: Bequem zum Schiff mit Bus und Bahn  |  10.07.2009: Projektttage für Schüler  |  02.07.09: Podiumsdiskussion zum Thema bürgerschaftliches Engagement  |  26.06.2009: Haltestelle „Deutsche- Med-Platz“ wird nicht bedient  |  10.06.2009: Vergabe der Richard-Siegmann-Medaille  |  11.06.2009: Verkehrsunfall mit Straßenbahn  |  11.06.2009: Verkehrsunfall mit Personenschaden  |  08.06.2009: Am 13.06.09 historische Sonderfahrten  |  03.06.2009: Fahrleitungssystemänderung Streckenabschnitt Lange Straße  |  28.05.2009: Städtischer Anzeiger  |  27.05.2009: Falsche Kundenbefragung  |  06.05.2009: Gleisplattenwechsel am Saarplatz  |  27.04.2009: Haltestelle Bei der Tweel wegen Bauarbeiten verlegt  |  27.11.08: Siegmann-Medaille  |  01.09.2008: 40 Jahre Tradition  |  31.08.08: Fahrplanwechsel  |  15.08.2008: Fahrplanheft  |  20.08.2008: Berechtigungsausweis
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22.09.09: Tag der Mobilität

Rostock. Der Arbeitskreis Klimaschutz und Mobilität der Hansestadt beteiligt sich in diesem Jahr an der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September mit mehreren Veranstaltungen.

Unter dem diesjährigen Motto„Mobil bleiben mit weniger CO2. Für ein besseres Klima in Rostock“ ergriff die Initiative zur Beteiligung der Hansestadt Rostock an der Europäischen Mobilitätswoche der Arbeitskreis Klimaschutz und Mobilität, zu dem sich die Rostocker Straßenbahn AG, der Senatsbereich Bau und Umwelt der Stadtverwaltung Rostock, die Neue Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern und der Fahrradclub ADFC zusammengeschlossen haben.

Nachhaltige Mobilität ist der entscheidende Faktor beim Klimaschutz, rund 20 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland stammen aus dem Verkehrssektor. Für Städte und Gemeinden ist es daher umso wichtiger, den BürgerInnen Alternativen zum Individualverkehr aufzuzeigen, bewusst zu machen, wie jeder und jede Einzelne bei der Verkehrsmittelwahl zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann. Ideale Plattform dafür bietet die Europäische Mobilitätswoche, an der sich im letzten Jahr über 2.100 Städte und Gemeinden beteiligt haben.

Auch Rostock war in diesem Jahr zum Tag der Mobilität, am 22. September dabei. Alle Partner versammelten sich mit Informationsständen auf dem Neuen Markt. Das Thema der Europäischen Mobilitätswoche 2009 „Für ein besseres Klima in der Stadt“ bezieht sich nicht nur auf das globale Klima. Es wurden weitere Aspekte wie die Förderung eines fairen und freundschaftlichen Klimas unter den verschiedenen VerkehrsteilnehmerInnen, die Verteilung des Straßenraumes, Ampelschaltungen für Rad- und Fußverkehr, Beschleunigung des ÖPNV sowie Verkehrssicherheit angesprochen. Insgesamt geht es auch um die Verbesserung der Lebensqualität durch weniger Lärm, Abgase und CO2 sowie mehr Grün- und Erholungsflächen für die Bevölkerung.

In der Hansestadt Rostock wurde in den letzten Jahren vieles für eine nachhaltige Mobilität getan. An erster Stelle steht natürlich die kontinuierliche planerische, investive und organisatorische Förderung des Umweltverbundes durch Stadtverwaltung und Bürgerschaft. Damit sind sehr guten Bedingungen für die Nutzer des Nahverkehrs, die Fahrradfahrer und Fußgänger geschaffen worden. Ca. 450 Mio Euro wurden in den letzten 10 Jahren in Umsetzung des Integrierten Gesamtverkehrskonzeptes von 1998 in die Förderung des Umweltverbundes investiert! Über 60 % ihrer täglichen Wege legen die RostockerInnen per Umweltverbund zurück. 17 % der CO2 Emissionen in Rostock stammen aus dem Verkehrssektor.

Im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätsmanagements wird die Stadtverwaltung künftig verstärkt Potenziale zur umweltfreundlichen und Kosten sparenden Mobilität erschließen. Derzeit werden bereits 4 besonders emissionsarme Erdgasfahrzeuge betrieben, 6 weitere sollen angeschafft werden. Auch die Kooperation von städtischem Fuhrpark und Car-Sharing-Anbietern wird geprüft. In vielen Ämtern stehen Dienstfahrräder zur Verfügung und der Arbeitgeber fördert die Teilnahme der MitarbeiterInnen an der Gemeinschaftsaktion von AOK und ADFC "Mit dem Rad zur Arbeit". Die Bürgerschaft hatte kürzlich beschlossen, dass neu zu beschaffende Dienst-PKW nur noch 140 g CO2/km und ab 2012 nur noch 120 g CO2/km emittieren dürfen. So kann in der Stadtverwaltung wie in der Gesellschaft neben richtungweisenden Programmen und Projekten auch jeder Einzelne über kleine tägliche Entscheidungen seinen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Mobilität leisten.

Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist gefordert. In ihrem Klimaschutzansatz hat die Rostocker Straßenbahn AG zunächst in die Straßenbahnnetzerweiterung investiert. Seit 1998 wurde das Straßenbahnnetz von 22 auf 35 Kilometer Länge ausgebaut. Vier Stadtteile sind zusätzlich angeschlossen. Über 80 Prozent der Rostocker leben im Einzugsgebiet der Straßenbahnen. Im letzten Jahr fuhren zirka 40 Millionen Fahrgäste mit Bussen und Bahnen der RSAG. Die Investitionen zahlen sich auch für das Klima aus. 400 Tonnen CO2 werdenjährlich durch den Einsatz von strombetriebenen Straßenbahnen und die Halbierung der Busflotte eingespart. Lärm, Feinstaub und Abgas- Emission konnten ebenfalls reduziert werden. Die Angebote des ÖPNV überzeugen für sich bereits viele Menschen auf ihren täglichen Wegen. Im Umweltverbund mit dem Verkehrsmittel Fahrrad, mit Anbietern des Car -sharings und auch über Park & Ride- Angebote lassen sich weitere Fahrgäste zum Einsteigen in den ÖPNV bewegen. Deshalb wird in der Hansestadt Rostock der Umweltverbund gezielt gefördert.

Insbesondere der Verknüpfung mit dem Fahrrad wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei setzt man auf mehrere Möglichkeiten der Verknüpfung. Zum einen besteht die Möglichkeit der Fahrradmitnahme in den Fahrzeugen, welche in der Vergangenheit an die Bedürfnisse einer Fahrradmitnahme angepasst wurden. Durch die attraktive Preisgestaltung innerhalb des Zeitkartensystems und das Schüler- und Semesterticket wird diese Möglichkeit stark in Anspruch genommen. Doch auch die Errichtung von B&R- Anlagen wird vorangetrieben. So werden punktuell an Haltestellen mit einem hohen Bedarf Anlagen unterschiedlicher Ausführungen geschaffen. Bei Neubauvorhaben gehören Abstellanlagen zum Standard.

Aber auch der Betrieb von Bussen und Bahnen kann seinen Umweltvorteil nur erhalten, wenn technische Entwicklungen für noch bessere Ergebnisse im Bereich Energieeinsatz, Abgasreduzierung, CO2-Vermeidung u. ä. genutzt werden. Die Flotte der RSAG zeichnet sich durch ein sehr hohes Niveau der technischen Ausrüstung aus. Die im Netz der RSAG eingesetzten Niederflurstraßenbahnen verfügen über generatorische Bremsen, so dass jeder Bremsvorgang immer auch mit Energierückgewinnung verbunden ist. Mit der konventionellen Technik der Straßenbahnen in Verknüpfung mit dem angebotenen Platzpotenzial bietet die RSAG ein sehr umweltfreundliches und zur Daseinsvorsorge konzipiertes Beförderungskonzept an. Seit dem Jahr 2003 ist das Unternehmen darüber hinaus auch auf der Stromversorgungsseite tätig und modernisiert die teilweise noch aus den 80-er Jahren stammenden Bahnstromversorgungsanlagen im „Altnetz“. Damit werden Energieversorgung und -wandlung auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Heute werden 63 Busse bei der RSAG eingesetzt – alle werden mit Diesel angetrieben, wobei ein Verbrauch von 35 bis 40 Liter vorliegt. 58 Busse sind mit Rußpartikelfilter ausgestattet, 12 Busse realisieren die freiwillige Abgasnorm EEV, die neuen Busse – 2009/2010 insgesamt acht Busse – erfüllen auch die Abgasnorm EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) , die diese Fahrzeuge als besonders umweltfreundliche Fahrzeuge klassifiziert. Bis zum Jahr 2011 werden alle Busse mit Rußpartikelfilter ausgerüstet sein. Dies entspricht einer Vereinbarung mit der Hansestadt Rostock. Rostock besitzt schon heute eine der modernsten und leistungsstärksten Nahverkehrsflotten Deutschlands. Es gibt im Übrigen nur 60 Städte deutschlandweit, die ein klimafreundliches Straßenbahnnetz unterhalten. Damit leistet das Verkehrsunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität sowie zur Halbierung der CO2-Emissionen, die Rostock bis 2010 anstrebt.

Zum Vergleich:

Der CO2-Ausstoß pro Person eines durchschnittlich besetzten Mittelklasse-Pkw beträgt 155 Gramm, der eines Gelenkbusses nur 50 Gramm und der einer Straßenbahn gar nur 29 Gramm je Fahrgast. (CO2 – Ausstoß bei der Stromerzeugung)

Oder

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit ist ein Bus der Rostocker Straßenbahn AG im Durchschnitt mit 70 Personen besetzt. Würden alle Insassen bei einer durchschnittlichen Besetzung von 1,5 Personen mit einem PKW fahren, würden 48 Autos mit einem Flächenbedarf von 600 m² benötigt, gegenüber 54 m² eines Gelenkbusses.

Gute Gründe umzusteigen oder das Auto ab und zu stehen zu lassen.

für mich. für dich. fürs klima – so lautet das Motto einer bundesweiten Klimaschutz-Kampagne des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V., der 16 Verbraucherzentralen, darunter die

Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern, und weiterer Verbraucherschutzorganisationen.

Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher in Veranstaltungen, über bundesweite Kampagnen sowie mit Hilfe von Bildungs- und Informationsangeboten zu mehr klimafreundlichem Verhalten und klimafreundlichem Konsum zu befähigen und zu motivieren. Gegenüber Politik und Wirtschaft tritt die Verbraucherallianz für bessere Rahmenbedingungen ein, damit sich Maßnahmen zum Klimaschutz im Alltag ohne Hürden umsetzen lassen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert die Kampagne, die Federführung liegt beim Verbraucherzentrale Bundesverband.

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche informierte das Klimateam der Neuen Verbraucherzentrale Verbraucher über ihre Möglichkeiten, klimafreundlich mobil zu sein und zeigte die Vorteile für jeden Einzelnen auf.

Potenzial zur Einsparung des klimaschädlichen CO2 liegt dabei zum einen in der Wahl von Verkehrsmitteln, die eine günstigere Klimabilanz im Vergleich zum Auto haben, zum anderen in einer effektiven Autonutzung.

Vielen Autofahrern ist nicht bewusst, dass sie gerade auf Kurzstrecken nicht nur das Klima, sondern auch ihren Geldbeutel schonen, indem sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel birgt neben dem Klimaschutz weitere Vorteile für jeden Einzelnen in sich. So entfällt die Parkplatzsuche und die Zeit in Bus oder Bahn kann beispielsweise zum Lesen genutzt werden. Aber auch, wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, ist es möglich durch eine Sprit sparende Fahrweise, ein Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Hintergrundinformation:

  • Acht Milliarden Mal nutzen die Deutschen pro Jahr ihr Auto für eine Strecke unter einem Kilometer!
  • Die Hälfte aller PKW-Fahrten endet bereits nach weniger als fünf Kilometern.
  • Bei den Kurzstrecken ist das Einsparpotenzial besonders hoch: Auf den ersten Kilometern verbraucht ein kalter Motor bis zu 35 Liter pro 100 Kilometer.
  • Auf kurzen Strecken (im Stadtverkehr) erreichen Fußgänger und Radfahrer Ziele bis zu 5 Kilometern im Schnitt schneller als Autofahrer (Fußgänger bis 500 Meter, Radfahrer bis 5 Kilometer)
  • Wer Kurzstrecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegt, spart also gleich mehrfach: Geld, Zeit und klimaschädliches CO2
  • Nach Angaben des Bundesumweltministeriums können allein durch eine spritsparende Fahrweise jährlich rund fünf Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Klimaschutz - für Fahrradfahrer schon lange kein Thema mehr, denn „Fahrräder sind leise und stinken nicht“. Die Fahrradfahrer stehen schon immer auf der guten Seite des ökologischen Fußabdrucks. Weder beim Platzbedarf noch bei der Bewegung des Fahrzeugs werden im besonderen Maße Kohlendioxide frei. Ein wenig bei der Herstellung, doch wie viele Fahrräder kann man anstelle eines Autos produzieren.

Im Wesentlichen ist es die Art und Weise, wie ein Fahrrad bewegt wird: ohne Abgase, also auch ohne CO2. Und dann passt es noch in Straßenbahnen und Busse, Umweltverbund nennt man das. Die Förderung des Fahrradverkehrs, das ist die Aufgabe, die sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club RegionalverbandRostock e. V. (ADFC Rostock e.V.) auf seine Fahnen geschrieben hat und im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche darüber informierte.

Die Europäische Mobilitätswoche bot die Möglichkeit, zahlreiche Maßnahmen in Bezug auf nachhaltige städtische Mobilität vorzustellen und die Bevölkerung daraufhin zu sensibilisieren.